Tag 15 Dienstag ABELIKE BAY – PORTO SPILIA

Das Abendessen hat Markus sehr gschmeckt und auch LITTLE VATHI gefällt ihm. Beim zurückfahren vom PIRATE’S COVE zu unserem Boot gab es Wellen und Markus fand es ziemlich abenteuerlich, aber er mochte es sehr. Die Flottillen bei PITATE’S COVE gehen jetzt beim PIRATE’S COVE direkt an den Steg, der ausgebaut worden ist inzwischen. Es hatte gleich 2 Flottillen von Nelson. 

Als wir weg waren hat sich ein grösseres Boot gleich ganz nah an unseres gelegt, obwohl es ganz viel Platz zum Ankern gab. Wir hofften, dass er seinen Anker nicht über unseren gelegt hat. 

Heute Morgen gehen wir gleich zu Babis nach PORTO SPILIA rüber. Es gibt nur Kaffee. Babis legt uns in den Hafen. Es geht alles glatt. Wir gehen einen trinken bei Babis nachdem wir die Wäsche bereitgemacht haben für die Wäscherei oben in SPARTOCHORI. 

Danach gehen wir gleich los nach SPARTACHORI. Dort bringen wir die Wäsche in die Wäscherei. Da es einen Unterschied von 500 Höhenmetern hat und es etwas steil hinaufgeht, hat Markus etwas Mühe mit dem Atmen. Aber nachdem wir uns in der kleinen Bar mit Sonnenterrasse niedergelassen haben sagt auch er, dass es sich sehr lohnt, hierher zu kommen. 

Dann wieder den Berg hinunter und das Gepäck abholen, da wir um 14:30 h die Fähre nach NIDRI nehmen müssen. Es kostet jetzt EUR 1.90/Person & Fahrt. Nach 20 Minuten kommen wir in NIDRI an und gehen ins „DI PARIS“. Wir essen 2 Club-Sandwiches (à EUR 5.90) und trinken schon wieder was. 

Holger geht noch mit Markus zur Chandlery, da er 3 Luox Canopy Joints (25mm) sucht. Sie finden 2 Stück. Sie wollen auch noch zum Frisör aber der hat noch nicht auf. 

Wir essen noch ein Dodoni-Eis und dann ist es schon Zeit zum Chinesischen Pavillon zu gehen, wo und um 17:45 h das Taxi erwartet, das ich bestellt habe. Ich sehe noch ein Paar schöne Ipanemas, welche ich auch kaufe. 

Dann nehmen wir Abschied von Markus und er entschwindet mit dem Taxi Richtung Flughafen PREVEZA. Holger und ich gehen noch zum Frisör und um 19:00 h wieder zurück zur Fähre, die uns wieder nach PORTO SPILIA zurückbringt. 

Abendessen bei Babis und noch ein Tratsch mit Bernhard, unserem Bootsnachbarn und mit seiner netten & hübschen Tochter. Sie sind aus Karlsruhe. Danach noch einen Baileys an Bord und wir fallen erschöpft ins Bett

Tag 14 Montag KIONI – ABELIKE-BAY

Gestern Abend war das Abendessen ein Erfolg! Markus hat das Gitzi bestellt, Holger Spaghetti mit Langusten und ich hatte Seabream mit Gemüse. Als Vorspeise gab es gestopfte Pilze und Saganaki mit kandierten Cherry Tomatoes. Ein Traum! Auch der Weisswein, den unser Kellner uns empfahl war sehr gut. Nachher konnten wir nicht mal mehr einen Absacker vertragen, so voll waren wir! Wir ruderten zurück zum Boot.

Heute Morgen : Frühstück bei Daphne im EN PLO auf der Terrasse, von Markus offeriert! Danach noch einkaufen und dann rudert uns Holger zurück vom Strand zum Boot. Noch etwas schwimmen nach dem Verstauen der Lebensmittel und dann macht Holger die Landleinen los. Wir sagen den Dänen neben uns „Good bye“ und fahren los in Richtung ATOKOS. 

Leider gibt es noch keinen Wind und als wir in Atokos ankommen hat es in der Bucht so viele Boote, dass wir gleich wieder abhauen, nachdem unser Anker nicht gehalten hat. Es kommt nach einer Weile doch noch Wind auf und wir können bis hinauf ans Ende der Insel MEGANISI segeln. Das gefällt Markus sehr, da wir etwas krängen.

In der ABELIKE-BAY angelangt finden wir einen sehr guten Platz und legen Landleinen. Ich habe Schwierigkeiten, da es an Land viele stachelige Büsche hat und ich mich beeilen sollte, aber es nicht schaffe, einen geeigneten Stein oder Baum zu finden, an dem ich provisorisch festmachen kann, damit das Boot schon mal fixiert ist. Es gelingt mir dann irgendwie doch noch, einen Palstek an einem Baum zu machen. Ich hoffe jedenfalls, dass er hält!

Heute Abend gehen wir rüber nach LITTLE VATHI, essen bei ERIKKOS. Dazu müssen wir das Beiboot klarmachen samt Motor. Ich bin gespannt was Markus sagt. Morgen Abends hat er einen Flug nach Hause. Deshalb gehen wir morgen früh zu Babis nach PORTO SPILIA. Ich habe uns da schon angemeldet.

Tag 13 Sonntag ANDISAMI – KIONI

Heute Morgen gibt es nur Kaffee und Plätzchen zum Frühstück, da es hier viele Wespen gibt! Da Markus einen schweren Sonnenbrand hat auf seiner Schulter, beschliessen wir, gleich Richtung KIONI zu gehen, so haben wir bessere Chance für einen guten Platz da. Auf dem Weg sieht Markus noch Dephine und wir fahren ihnen eine Weile nach, damit ich filmen kann und Fotos machen. Ein schöner Zufall, dass wie sie antreffen, sie hatten auch ein Baby dabei.

Als wir in KIONI einfahten, sehen wir, dass heute nicht viele Boote da sind. Es ist Sonntag und daher hat es hier weniger Touristen. Nach dem Anlegeschluck im Wasser baden wir noch etwas und gehen danach ins „EN PLO“ zu Daphne. Sie erkennt uns gleich wieder. Danach zeigen wir Markus noch das Dorf und ich bekomme meinen Seestern, den ich letztes Jahr angeschaut hatte. Um 20:00 h gehen wir im „3 MILLS“ zum Abendessen! Ausserordentlich gut, das Essen da und aussergewöhnliche Sachen, die es nicht überall gibt, aber man muss reservieren!

Tag 12 Samstag FOKI BAY – ANDISAMI

Heute Morgen gibt es erst Frühstück, danach schwimmen Holger und Markus zur Höhle. Als sie drin sind, sehen sie, dass ein paar Jungs mit dem Dinghy auch in die Höhle reinfahren. Die beiden verstecken sich etwas und als das Dinghy drin ist, erheben sie sich, machen ganz viel Lärm und die anderen erschrecken und schreien auch, sie denken, es wäre ein Ungeheuer in der Höhle! So ein Schabernack! Ich wasche ab und räume etwas auf. Als die beiden zurück sind putzen sie zusammen alle Fender und danach ziehen wir den Fendern die dunkelblauen Fender-Hemdchen wieder an, sie sehen sehr schick aus!!!

Dann ist es schon 11:30 h und wir machen uns fertig zum Anker-auf-Manöver. Wir wollen nach Eufemia gehen heute, denn wir brauchen Wasser. Auf dem Wege sagt uns der Harbour-Master von EUFEMIA, Mr. Makis, dass der Hafen heute voller Flottillen sei und es überhaupt keinen Platz mehr habe im Hafen für unser Boot. Wir fahren deshalb weiter bis ANDISAMI. Wir legen Landleinen und geniessen einen Anlegeschluck und baden im warmen Wasser. Abends machen wir Koteletten auf dem Grill mit Rigatoni. Es hat heute nicht viel Wind. 

Tag 11 Freitag ORMOS VARCO – FOKI BAY

Heute Morgen schwimmen wir nach dem Frühstück und werfen den kleinen Hudora-Ball. Markus crowlt etwas und muss ganz schön schnaufen. Aber es schwint ihm gut zu tun, die Luft, das Wasser und die Wärme – alles OK.

Wir fahren etwas später los, Richtung FOKI BAY, vorbei an der Onassis-Insel SCORPIOS.

Es hat schon wieder keinen Wind, oder fast keinen, Wir hissen das Grosssegel und segeln gemütlich entlang der Insel MEGANISI. Es hat auch weiter unten keinen Wind. 

Wir kommen in FOKI an in der Bucht und ankern mit Landleine, an unserem gewohnten Platz. Es ankern 2 Boote mitten in der Bucht, die stören beim Ankermanöver aber es klappt trotzdem sehr gut. 

Etwas später richten wir uns, um in die Stadt (FISCARDO) zum Essen zu gehen. Ich habe bei „Nicholas“ reserviert. Wir wandern der Strasse entlang und schauen alles an. Das Wasser ist sehr klar und glitzert in der Sonne. Der Promenade entlang hat es einige neue oder renovierte Läden und Restaurants. Knapp nach halb acht sind wir bei Nicholas. Alex, sein Sohn, bedient uns. Sie haben auch sonst sehr nettes Personal. 

Heute esse ich „Lamb with Lemon Sauce“: wunderbar!! Holger nimmt eine Fischsuppe, da er mal etwas weniger essen möchte. Aber als Vorspeise gibt es Saganaki & Scordalia! Markus isst auch das Lamm. Ich glaube, hier isst man fast besser als überall sonst. Nicholas kommt uns auch begrüssen. Er hat das Restaurant an seine Jungs übergeben. Er hat die Schulter operieren lassen vor 3 Monaten weil er Probleme mit den Sehnen hatte, die 2. Schulter muss er dann auch noch machen lassen. Sonst geht es ihm gut. Er ist jetzt 66 Jahre alt.

Wir gehen snachliessend wieder zurück zum Boot und nehmen unterwegs noch einen Absacker in der Bar, grad neben den Booten. Wir kommen noch bei Rula’s vorbei. Wir haben noch Maria getroffen und sie sagt uns, dass Kelvin (SY Suvanabona) leider letztes Jahr verstorben sei und Sue im August doch vorbeikommen würde. Schade, Kelvin war ein cooler Mann. Maria hat mich gleich wieder erkannt. Wir wandern zurück zum Boot. 

 

Tag 10 Donnerstag LAKKA – ORMOS VARCO

Heute Morgen müssen wir gleich das Dinghy und den Aussenborder an Bord nehmen. Dann Frühstück und baden. 

Um 10:00 h machen wir Anker-auf-Manöver und starten Richtung Ormos Varco. Es hat keinen Wind und wir motoren erst mal. 

Heute erwarten uns etwa 68 Seemeilen. Nach einer Weile setzen wir die Segel und lassen unsere Angelschnur raus. Auf einmal sieht Markus Delphine. Wir fahren ihnen nach und machen Fotos und Filme. Sie trauen sich nicht bis zu uns, wahrscheinlich weil wir die Angel nachziehen. 

Danach gehts weiter und später ziehen wir die Segel wieder ein, da wir mehr als 4.5 Knoten fahren möchten, damit wir rechtzeitig um 18:00h durch den Kanal von Lefkas fahren können, denn die Brücke öffnet nur jede Stunde für etwa 10 Minuten, damit die Boote durchfahren können. 

Heute Abend möchten wir nach Ormos Varco gehen und wenn wir da ankommen, kochen wir Kartoffeln mit Thunfisch, Lauch & Frischkäse. Wir hoffen, es klappt. Jedenfalls gibt es da einen schönen Sonnenuntergang zu sehen!

Hat alles geklappt, wir haben etwas Fallwinde gehabt, aber es war sehr angenehm. Nach dem Abendessen waren wir hundemüde und schliefen gleich ein. Den Abwasch machen wir dann morgen, Markus hat alles mit Meerwasser ausgespült und ausgetrocknet mit Rollenpapier. Die Nacht ist ruhig. 

Tag 9 Mittwoch LAKKA

+++Heute ist 1. AUGUST, SCHWEIZER NATIONAL-FEIERTAG +++

Heute Morgen haben wir als erstes die Schweizer Fähnchen an der Genua hochgezogen und das obligate Foto an Monika gesandt, da sie uns die Fähnchen-Leine geschenkt hat.

Danach gibts Frühstück. Etwas später schrubben Holger und Markus das ganze Boot von aussen ab. Es sieht jetzt wieder wie neu aus! Inzwischen habe ich innen Ordnung gemacht. 

Etwas später gibt es eine Badepause mit SUP-fahren, etc. Wir geniessen das schöne Wetter und das türkisfarbene Wasser, das es hier in der Bucht immer hat und wofür die Bucht berühmt ist.

Gestern hatten wir beschlossen, noch einen weiteren Tag hier zu bleiben, so sind wir noch mit Claus zusammen. Heute werden wir noch die Fender putzen und ihnen die neuen Fender-Hemdchen überziehen. Ich war vorher gespannt, ob es auch schöner aussieht, wie wir es uns vorgestellt hatten. Sie sehen sehr gut aus!

Heute Abend gehen wir Pita-Spiesschen essen im Dorf, mit Pommes, da wir heute wenig Hunger haben. Gerade eben waren wir nochmal im Wasser. Es ist einfach wunderschön hier. heute Abend müssen wir noch Brot kaufen in der lokalen Bäckerei für uns und eins für Claus fürs Frühstück morgen und Lauch beim Gemüsehändler. Leider haben wir keinen Lauch gefunden, aber dafür Frühlings-Zwiebelchen. Auch waren wir Pizza essen weil es keine Spiesschen gab, aber das Restaurant „Pounentes“ war wirklich gut, auch das Personal. Holger hat auch noch Hackfleisch gekauft. Am Ende sind wir dann wieder zurückgegangen zum Dinghy und auch wieder zurück zum Boot. War wieder ein schöner Tag. 

 

Tag 8 Dienstag SYVOTA – LAKKA

Heute Morgen als ich aufstehe, finde ich Markus – wie jeden Morgen- auf der Badeplattform sitzend, die Gegend beobachtend. Manchmal raucht er auch eine Zigarette. Er geniesst die Schönheit des Ortes. 

Nach dem Frühstück schwimmen Holger und ich noch etwas und waschen danach ab. Dann holen wir noch das Dinghy und den Aussenborder bergen und das Dinghy hochnehmen. 

Danach starten wir. Es hat nicht viel Wind, deshalb motoren wir erst mal und setzten später das Grosssegel. Wir kommen fast gleichzeitig mit dem anderen Boot vor der Bucht von Lakka an und lassen Claus mit der MARLIN erst reinfahren, damit er uns zeigt, wo er ankern will. Wir fahren ihm nach, ganz durch die Bucht hindurch und ankern nahe der Landlinie. Wir legen Landleinen und Claus legt sich zu uns ins Päckli. Dann wieder Anlegeschluck und weiter baden. Ich habe die Landleinen gelegt, ging alles ganz gut. Claus hat seinen Schnorchel verloren, als er nachschauen ging, ob alles ok sei unter Wasser bei den Ankern. Wir lassen auch das SUP zu Wasser, da Holger und Markus die Befestigungen etwas weiter in Richtung Heck neu montieren wollen. Claus geht inzwischen mit der Taucherbrille zum Board und versucht mal, ob er es nochmal hinbekommen könnte, aufrecht auf dem Board zu stehen. Er schafft es gleich und macht eine grössere Runde um die Boote. Am Ende verliert er seine Taucherbrille, die gleich gerade unter unserer Badeplattform auf dem Grund liegt. 

Nun muss Markus natürlich das Gleiche auch versuchen und paddelt gleich los, auch ums Boot, er hat Freude, dass er es gleich geschafft hat. 

Etwas später gehen wir mit dem Dinghy an den Strand und spazieren ins Dorf, vor wir im Restuarant „Alexadros“ (das Schild ist falsch geschrieben aber es kostet zu viel ein neues malen zu lassen, deshalb bleibt das falsch Geschriebene vorerst) essen gehen, es befindet sich ganz hinten im Dorf, abseits vom Trubel. Claus war schon mal da und es hat ihm gefallen. 

Markus hat auf dem Hinweg versucht, das Dinghy zu steuern und den Motor anzulassen, etc. alles als ob er es schon immer gekonnt hätte! Super!

Tag 7 Montag TWO ROCK BAY – SYVOTA

Letzte Nacht mussten wir die Jacken trocknen lassen. Aber nach einem feuchtfröhlichen Abendessen haben wir alle sehr gut geschlafen. 

Nach dem Frühstück baden wir und bereiten alles vor für den Start Richtung Syvota. Auch der Abwasch muss noch gemacht werden. 

Wir brechen auf und kommen etwa um 14.30 h in der Bucht vor Syvota an und ankern da vor der Stadt. Wir gehen wie immer links in die Bucht, wo auf einem Hügel eine verlassene Fabrik steht. Als erstes gibt es einen Ankerschluck und danach baden wir. Claus ankert mit seinem Boot in der Nähe. 

Später am Tag gehen wir mit unserem Dinghy zu dritt in den kleinen Hafen. Bei Petrino gibt es gutes Eis. Danach gehen wir beim Hotel *Filakas“ zum Abendssen: Kolokythokeftedes und Spicy Cheese Cream, danach Mousaka, Hühnerfilet mit Salat und Holger hatte einen gefüllten Squid, der sehr gut schmeckte. Ach, zur Vorspeise hatten wir ja noch einen Rocket Salad mit Parmesan, der war soooooo gut. Der Sonnenuntergang danach auch vom Feinsten!

Nach einigen Einkäufen fahren wir spät in der Nacht mit dem Dinghy zurück zum Boot. Noch ein Glas Wein und wir sind bereit, ins Bett zu gehen. 

Wir haben mit Claus abgemacht, dass wir morgen nach Lakka fahren werden und dass Markus auf der MARLIN mitfahren wird. Wir lassen das Dinghy mit dem Motor im Wasser für die Nacht, da wir sowieso nicht genug sehen, um den Motor abzunehmen und aufs Boot zu bringen. Neben uns ankert ein wunderschönes riesiges Segelboot (Oyster 72) namens „Cookielicious“. Wir schauen im Internet nach, wie es innen aussieht, damit Markus es sich besser vorstellen kann. Das Boot ist wie ein Hotel, sehr luxuriös.